Willkommen bei den Meenzelmännern
Offizieller Fanclub des 1. FSV Mainz 05
Mitglied bei Supporters Mainz, QueerNet Rheinland-Pfalz und Queerfootballfanclubs
+FREITAG, 18.MAI, 20.00 UHR , BAR JEDER SICHT - "SCHWUCHTEL, SCHWULE SAU - SUCH DIR LIEBER NE FRAU" - IMPULSREFERAT ZU HOMOPHOBIE UND SEXISMUS IM FUßBALL+
+UNSERE GEBURTSTAGS CHOREO+

+5 JAHRE MEENZELMÄNNER+
+JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG DER MEENZELMÄNNER+
+BUSFAHRT DER MEENZELMÄNNER NACH LEVERKUSEN+
+ 10. QFF TREFFEN IN MÜNCHEN VOM 6.-8. JANUAR 2012 MIT 70 TEILNEHMERN +

++ PODIUMSDISKUSSION "FUSSBALL UND SCHWUL - DAS GEHT GAR NICHT !?" ++

(von links nach rechts: Markus Delnef, Meenzelmänner; Dag Heydecker, Mainz 05; Klaus Hafner, Stadionsprecher Mainz 05; Malik Fathi, Profi Mainz 05; Tankred, Ultra Szene Mainz)
+FREITAG, 18.MAI, 20.00 UHR , BAR JEDER SICHT - "SCHWUCHTEL, SCHWULE SAU - SUCH DIR LIEBER NE FRAU" - IMPULSREFERAT ZU HOMOPHOBIE UND SEXISMUS IM FUßBALL+
Am Freitag, 18. Mai, 20.00 Uhr findet die inhaltliche Veranstaltung anlässlich unseres 5 jährigen Jubiläums in der Bar jeder Sicht, Mittlere Bleiche 29, statt. Der Fansoziologe Dieter Bott hält ein Impulsreferat zum Thema Homophobie und Sexismus im Fußball. Dieser Abend verspricht spannend und auch ein bisschen Provokant zu werden. Also unbedingt vorbei schauen!
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Fanprojekt Mainz e.V. statt.
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Fanprojekt Mainz e.V. statt.
+UNSERE GEBURTSTAGS CHOREO+
Wir sagen Danke an alle die uns geholfen haben. Der Ultra Szene Mainz, der Handkäsmafia, der Meenzer Metzger, den Supporters, dem 1. FSV Mainz 05, QueerNet und dem LSVD für die finanzielle Unterstützung und den Noris Bengel aus Nürnberg. Ein unvergesslicher Moment!
+5 JAHRE MEENZELMÄNNER+
Heute vor 5 Jahren – am 13. April 2007 – wurde der 1. FSV Mainz 05 bunter! An diesem Tag gründete sich der schwul/lesbische Mainz 05 Fanclub Meenzelmänner. Seit diesem Tag weht auch die Regenbogenfahne über Mainz 05!
Wir Meenzelmänner sagen danke an die aktive Fanszene von Mainz 05 (Ultras, Supporters, Fanclubs) und an den Verein Mainz 05 für eine unglaubliche Unterstützung unseres Fanclubs und unserem gemeinsamen Engagement gegen Diskriminierung – speziell Homophobie - wie sie in Deutschland wirklich einmalig ist! Wir hätten nie gedacht, dass wir nach 5 Jahren so in der Fanszene und im Verein akzeptiert werden! Einfach nur DANKE!!!!!!! 1. FSV MAINZ 05 for ever!
+JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG DER MEENZELMÄNNER+
Auf der Jahreshauptversammlung der Meenzelmänner im Fancafe des Fanprojekt Mainz wurde der bisherige Vorstand einstimmig wieder gewählt. Vorsitzender: Reimund, Schriftführer Markus und Kassierer Marc. Einstimmig ernannten die anwesenden Mitglieder der Meenzelmänner Michael Grüber zum Ehrenmitglied. Damit würdigen die Meenzelmänner den langjährigen Einsatz von Michael gegen Homophobie im Fußball und die Unterstützung der Meenzelmänner. Eine ausführlich Diskussion gab es zu den Themen Stadionverbote und Pyrotechnik. Die momentane Vergabepraxis von Stadionverbote schon auf Verdacht wurde stark kritisiert. Die Meenzelmänner sind sich einig, dass auch bei Stadionverbote ein rechtsstaatliches Prinzip angewandt werden muss, dass erst nach eindeutig erwiesener Schuld ein Stadionverbot ausgesprochen werden kann. Beim Thema Pyrotechnik waren sich die anwesenden Mitglieder einig, dass Böller und Leuchtspurgeschosse nichts im Stadion zu suchen haben. Dem kontrollierten abbrennen von Bengalos hingegen stehen die Meenzelmänner positiv gegenüber. Weiterer Schwerpunkt der JHV waren die Vorbereitungen zum 5 jährigen Geburtstag der Meenzelmänner.
+AUSFLUG MIT DEM SONDERZUG NACH DORTMUND+Einen leider nicht erfolgreichen Ausflug mit dem 05er Sonderzug unternahmen wir nach Dortmund. Aber trotz der knappen Niederlage war die Stimmung - vor allem im Zug - prächtig. Immerhin hat unser Team bewiesen, dass wir absolut konkurenzfähig sind - auch gegen den Deutschen Meister. Und immerhin gab es einen neuen Rekord: Mo erzielte als Neuzugang sein 5. Tor im 5. Spiel hintereinander : Neuer Bundesligarekord. Einen schönen Abschluss fand unsere Fahrt mit unseren Freunden, den Rainbowborussen, in (vielmehr vor) ihrer Stammkneipe in Dortmund!


+BUSFAHRT DER MEENZELMÄNNER NACH LEVERKUSEN+
Zum Rückrundenstart fuhren die Meenzelmänner mit 40 Freundinnen und Freunde aus der Mainzer Fanszene, darunter u.a der Fanclub Handkäsmafia, Supporters und dem Fanbeauftragten nach Leverkusen. Die Hinfahrt gestaltete sich sehr abenteurreich, da kurz hinter Limburg unser Bus den Geist auf gab. Dank der Proseco Spende von Katrin und Frank und der schnellen Bereitstellung eines Ersatzbusses war die unbeabsichtigte Pause kurzweilig. Trotz Panne kamen wir pünktlich in Leverkusen an. Dort empfing uns der befreundete schwul/lesbische Leverkusener Fanclub Bayer04Junxx mit zwei Fässchen Bier. Leider verlief das Spiel nicht so wie wir es uns gewünscht haben, dies tat aber der Stimmung auf der Rückfahrt keinen Abbruch. Eine, bis auf das Ergebniss, gelungene Auswärtsfahrt, die nach Wiederholung schreit.

+ 10. QFF TREFFEN IN MÜNCHEN VOM 6.-8. JANUAR 2012 MIT 70 TEILNEHMERN +
Drei Monate nach dem letzten QFF Treffen in Bern trafen sich 70 schwule und lesbische Fußballfans zum 10. QFF Treffen in München. Veranstalter war der schwul-lesbische Bayern-München-Fanclub Queerpass Bayern. Die Meenzelmänner waren diesmal zwar nur mit zwei Personen vertreten, Da aber das Hauptthema des Treffens "Ultras und ihre Kultur" lautete, hatten wir drei interessante Gäste mit dabei: Michael und Christian vom ultranahen Fanclub "Handkäsmafia" und Tankred von der Ultra Szene Mainz.


Am Samstagnachmittag fand die mit viel Spannung erwartete Podiumsdiskussion mit Ultras statt. Auf dem Podium waren zwei Vertreter der Schickeria (Ultras Bayern München) sowie Michael (Handkäsmafia Mainz) und Tankred (Ultra Szene Mainz). Als Einstimmung wurde ein Kurzfilm der Schickeria und der Antidiskriminierungsfilm der Ultra Szene Mainz zur "Tatort Stadion 2"-Ausstellung gezeigt. Gerade der USM-Film beeindruckte die QFF-Teilnehmer sehr.
Im ersten Teil der Diskussionsrunde ging es hauptsächlich um die zunehmende Kommerzialisierung im Fußball und fanpolitische Themen. Die Ultras appelierten, dass alle Fans sich wieder stärker als Teil der Vereine sehen sollten und ihre Chance auf Mitbestimmung nutzen müssen. Hier gab es sehr viel Übereinstimmung zwischen den Ultras und QFF-Fanclubs.
Spannender und kontroverser wurde es dann im zweiten Teil der Diskussionsrunde. Hier kam unter anderem auch das Thema Gewalt im Fußball zur Sprache. Von den anwesenden Ultra-Vertretern wurde klar gemacht, dass Gewalt kein Ziel von Ultras ist, sondern in erster Linie der Support des Vereins. Auch die sozialen Aufgaben der Ultras - Antidiskriminierungsarbeit, soziale Hilfsprojekte, Jugendarbeit und dadurch auch eine Vermittlung von Werten und Idealen etc. - wurden ausführlich beschrieben.
Im ersten Teil der Diskussionsrunde ging es hauptsächlich um die zunehmende Kommerzialisierung im Fußball und fanpolitische Themen. Die Ultras appelierten, dass alle Fans sich wieder stärker als Teil der Vereine sehen sollten und ihre Chance auf Mitbestimmung nutzen müssen. Hier gab es sehr viel Übereinstimmung zwischen den Ultras und QFF-Fanclubs.
Spannender und kontroverser wurde es dann im zweiten Teil der Diskussionsrunde. Hier kam unter anderem auch das Thema Gewalt im Fußball zur Sprache. Von den anwesenden Ultra-Vertretern wurde klar gemacht, dass Gewalt kein Ziel von Ultras ist, sondern in erster Linie der Support des Vereins. Auch die sozialen Aufgaben der Ultras - Antidiskriminierungsarbeit, soziale Hilfsprojekte, Jugendarbeit und dadurch auch eine Vermittlung von Werten und Idealen etc. - wurden ausführlich beschrieben.
Aber es kommt halt auch immer wieder zu Gewalt zwischen Ultragruppierungen untereinander oder mit der Polizei. Von Seiten der Ultra-Vertreter wurde darauf hingewiesen, dass sich in Deutschland hunderte von Gruppen Ultras nennen - allesamt definieren sie den Begriff aber individuell, werden aber öffentlich als homogene Kultur wahrgenommen. Die Ultra-Gruppen, die sich bei ProFans zusammengeschlossen haben - dazu gehören die Mainzer und Bayern Ultra-Gruppen - bekennen sich etwa klar gegen Rechtsextremismus. Es gibt aber auch andere Gruppierungen, die politisch sehr weit rechts stehen und mit diesen kommt es durchaus auch zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Dass das Verhältnis aller Ultra-Gruppen mit der Polizei sehr angespannt ist, ist kein Geheimnis. Es wurden einige Fälle von Polizeiwillkür angesprochen, die dazu führen, dass junge Menschen wenig Vertrauen in die Polizei haben und deshalb auch teilweise große Aggressionen vorhanden sind.

Um diese ein wenig abzubauen gibt es beispielsweise in Mainz immer wieder Gespräche mit den szenekundigen Beamten (SKB). Aber leider haben diese SKB bei Auswärtsfahrten auch kaum Einfluss auf die Polizeistrategie der Beamten vor Ort. Auch deshalb kommt es hier und da zu Auseinandersetzungen. Viele QFF-Fans wünschen sich, dass sich Ultras von der Gewalt klar distanzieren und unter anderem den Dialog mit der Polizei suchen. Aber in einem waren wir uns alle einig: ohne Ultras ist der Fußball langweilig, es würde keine Stimmung geben, keine tollen Choreos. Ultras gehören zum Fußball wie der Ball!
Neben dem inhaltlichen Teil des Treffens kam das Gesellige natürlich nicht zu kurz. Am Freitagabend gab es ein gemeinsames Abendessen in der "Deutschen Eiche", das mit einem Glühweintrinken auf der Dachterasse über den Dächern von München abgerundet wurde. Danach ging es in einen Club, um bis spät in die Nacht zu feiern. Der Samstagabend begann mit einer Fußball-Party und endete für manchen besonders durchhaltestarken Meenzelmann am Sonntagmorgen direkt beim Frühstück!
Wir danken den Jungs von Queerpass Bayern für das tolle Wochenende und freuen uns schon heute auf das 11. QFF Treffen vom 7. bis 9. September 2012 in Bremen!
++ PODIUMSDISKUSSION "FUSSBALL UND SCHWUL - DAS GEHT GAR NICHT !?" ++

(von links nach rechts: Markus Delnef, Meenzelmänner; Dag Heydecker, Mainz 05; Klaus Hafner, Stadionsprecher Mainz 05; Malik Fathi, Profi Mainz 05; Tankred, Ultra Szene Mainz)
Rund 90 Personen kamen zu der Diskussionsrunde "Fußball und Schwul - das geht gar nicht!?" am 17. November in den VIP-Raum des Bruchwegstadions. Mit Malik Fathi stellt sich - nach unserem Wissen - erstmals ein Profifußballer einer Live-Diskussion zu diesem Thema. Es entwickelte sich ein interessanter und teilweise kontroverser Austausch über ein mögliches Outing eines Profifußballer und Homophobie im Fußball. Alle gemeinsam waren sich aber einig, dass dieses Thema aus der Tabuecke heraus muss.
Für Malik Fathi ist es nach eigener Aussage wichtig, dass sich ein Fußballer dann outet, wenn es für ihn selbst eine Befreiung wäre. Ein Outing auf Grund von öffentlichem Druck lehnten er und alle übrigen Teilnehmer auf dem Podium ab. Dag Heydecker, Geschäftsführer Mainz 05, findet die Zeit noch nicht gekommen für ein Outing. Der Verein würde aber einem Spieler auf jeden Fall alle Unterstützung geben, versicherte er. Markus Delnef von den Meenzelmännern betonte, dass ein Outing eines Profis als Vorbild für andere zu sehen sei. Auch für junge, ungeoutete Schwule, wäre dies ein positives Signal.
Tankred von den Ultras Mainz sieht von Fanseite, zumindest in Mainz, überhaupt kein Problem, wenn sich ein Profi outen würde. Insgesamt attestierten alle Mitglieder der Gesprächsrunde, dass in Mainz sowohl die Fans als auch der Verein mit dem Thema "Fußball und schwul" sehr offen umgehen würden. Die Ultra Szene Mainz und die Meenzelmänner pflegen seit vier Jahren sehr enge Kontakte. Diese tauschen sich regelmäßig zu verschiedenen Fanthemen aus. Auch der Kontakt zwischen Meenzelmännern und Mainz 05 ist sehr intensiv. Dies wurde an diesem Abend auch sehr deutlich sichtbar, da unter anderem der Stadionsprecher Klaus Hafner diese Diskussionrunde moderierte. Auch waren im Publikum einige Hauptamtliche von Mainz 05 anwesend.

Die Diskussionsveranstaltung fand im Rahmen der "Tatort Stadion 2"-Ausstellung im Mainzer Bruchwegstadion statt. Dass es sich bei den Aktivitäten gegen Diskriminierung der Mainzer Fanszene nicht um Lippenbekenntnisse handelt, bewiesen diese auf der Fahrt zu dem leider aus tragischen Gründen abgesagten Auswärtsspiel nach Köln. Bei einem Zwischenstopp im Bahnhof Remagen sahen die Mainzer Fans - hauptsächlich Mitglieder der Ultra Szene Mainz - etwa 30 Neonazis, die dort eine Veranstaltung abhalten wollten. Auf eindrucksvolle Weise zeigten die 05er-Fans den Nazis, dass sie deren Hass nicht akzeptieren! Ein tolles Beispiel für Zivilcourage!
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