Die Meenzelmänner begrüßen das Outing von Thomas Hitzlsperger als mutigen und wichtigen Schritt, das Thema Homophobie im Fußball verstärkt in den Fokus zu rücken. Das Outing kann vielen jungen Menschen Kraft geben, zu ihrer Homosexualität zu stehen.

Darüber hinaus könnte dies vielleicht auch bald den einen oder anderen schwulen Profispieler dabei ermutigen, den Schritt in die Öffentlichkeit zu wagen. Wir wünschen Thomas Hitzlsperger alles Gute und viel Kraft, um die bevorstehende Zeit für sich zu nutzen.





UNSERE STADIONZEITUNG BERICHTET ÜBER DEN BESUCH DES MAINZ 05-SPIELERS MALIK FATHI BEI DEN MEENZELMÄNNERN





MEENZELMÄNNER BEIM FARE-FANKONGRESS IN MANCHESTER

Am 17. August fand in Manchester (England) der erste internationale Fankongress gegen Homophobie statt. Auf Einladung von FARE (Fans against Racism in Europe) sind über 130 Fans aus 29 Ländern angereist. Auch Markus von den Meenzelmännern war dabei. Gemeinsam mit Paul Amann von den Liverpool FC LGBT Supporters gestaltete er den Workshop LGBT Fans Groups.

Unter der Moderation von Claudia Krobitzsch (FARE) stellte Markus die gemeinsame Arbeit der Meenzelmänner, Ultras, Supporters und des 1. FSV Mainz 05 gegen Homophobie vor. Besondere Beachtung bei den TeilnehmerInnen fand unsere Choreo vom 20. April 2012. Insgesamt wurde die Arbeit in Mainz von allen TeilnehmerInnen des Workshops als vorbildlich gelobt.



Bei der Eröffnungsveranstaltung des Kongresses, an dem Patrick Gasser von der UEFA teilnahm, wurde laute Kritik wegen der Vergabe großer Sportveranstaltungen nach Russland laut. Der UEFA–Vertreter wurde aufgefordert, dass die UEFA sich noch stärker für die Menschenrechte von Homosexuellen einsetzen muss. Dass in Russland homosexuelle Menschen diskriminiert, ja sogar gefoltert und ermordet werden, und die Polizei sowie die Politik in Russland dies duldet und mit dem „Verfolgungsgesetz“ gegen Homosexuelle noch fördert, sorgte für große Empörung.

Der UEFA Vertreter wies darauf hin, dass die UEFA keinen Einfluss auf Gesetzgebungen in den Mitgliedsstaaten hat. Er versicherte aber, dass die UEFA mit ihren Möglichkeiten - auch innerhalb der FIFA - darauf hinwirken wird, dass Homophobie genauso bekämpft werden soll wie Rassismus. Zum Beispiel hat die UEFA ihre Statuten um den Begriff Rassismus ergänzt, in dem nun gegen jede Art von Diskriminierung vorgegangen werden soll.

Allerdings wird dies schwieriger sein, da gerade in Osteuropa Homosexualität oft von der breiten Bevölkerungsmehrheit nicht akzeptiert wird und einige Fußballfunktionäre von dort selbst Schwulenhasser sind. Immerhin hat die UEFA letztes Jahr den Kroatischen Fußballverband stark kritisiert, als deren Präsident sich homophob äußerte. Ein Anfang!

Die TeilnehmerInnen waren sich einig, dass die Zusammenarbeit verstärkt werden soll. So gibt es in England einige schwul/lesbische Fanclubs, auch in den Niederlanden gründet sich derzeit der ein oder andere. QFF, der Dachverband der schwul-lesbischen Fußball-Fanclubs, wird sich dem annehmen und überlegen, wie eine internationale Zusammenarbeit in Zukunft funktionieren kann. Auf jeden Fall war der Kongress in Manchester ein wichtiges Signal, das Homophobie nun auch europaweit - weltweit?? (es waren auch Vertreter aus Brasilien anwesend) – bekämpft werden muss.



INFOSTAND DER MEENZELMÄNNER BEI DER SOMMERSCHWÜLE

Trotz großer Hitze haben es sich die Meenzelmänner nicht nehmen lassen, an der Sommerschwüle 2013 im Mainzer Kulturzentrum (KUZ) mit einem Infostand teilzunehmen. Dabei fand wieder ein reger Meinungsaustausch bei einem kühlen Getränk über uns und Mainz 05 statt. Hierbei konnten wir auch ein neues Mitglied begrüßen. Wir danken allen Interessierten für den Besuch an unserem Stand und freuen uns auf das nächste Mal.





1. SOMMERFEST GEGEN HOMOPHOBIE IM
BRUCHWEG-STADION


Trotz Konkurrenz durch die Mainzer Johannisnacht fanden sich am Samstagabend rund 80 Mitglieder und Freunde des Mainz 05-Fanclubs Meenzelmänner zum "Sommerfest gegen Homophobie" im altehrwürdigen Bruchwegstadion ein.



Damit bedankte sich der Fanclub für die einmalige Unterstützung der Mainzer Fanszene bei der nach wie vor weltweit einzigartigen Stadionaktion gegen die Diskriminierung von Schwulen, Lesben und anderen Minderheiten im Profisport. Vor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am 20.4.2012 hatte sich anlässlich des 5. Fanclub-Jubiläums die gesamte Gegengerade der Coface-Arena in eine riesige Regenbogenfahne mit Spruchbändern verwandelt.

Auch Vertreter von Ultra-Szene, Handkäsmafia, Fanprojekt, Supporters und Fanbeauftragte ließen es sich im Anschluss an der Teilnahme am Soli-Cup nicht nehmen, bei "Gunsenummer Grillworscht", Steaks, Ofenkartoffeln und anderen Leckereien vom Grill die sommerlichen Temperaturen am Fantreff zu genießen. Zu kühlem Bier, Schoppen und anderen Getränken wurde bis weit nach Mitternacht über die kommende Saison und aktuelle Fanthemen gefachsimpelt und diskutiert.

Für alle Beteiligten eine klare Sache: Die Veranstaltung schreit nach Wiederholung. 2014 ist dann auch eine Neuauflage geplant.



MEENZELMÄNNER-FAHRT NACH HANNOVER

Auch in diesem Jahr fand wieder eine von uns organisierte Auswärtsfahrt statt. Das Ziel sollte wie im ersten Jahr Hannover sein. Mit Prosseco und Federfächer ausgestattet, machten sich insgesamt 42 Teilnehmer auf den Weg in die Niedersächsische Hauptstadt. Dass der Bus nicht ganz ausverkauft war, sollte noch von Vorteil sein. Unterwegs hatte der Bus der Ultra-Szene Mainz (USM) eine Panne, so dass wir vier Personen noch mitnehmen konnten.



Einige von uns gingen mit ihren Fächern sehr zum Erstaunen der Ordner ins Stadion. Sie verstanden den Spaß und konnten auch darüber lachen. Das Spiel unserer Mannschaft war eigentlich ganz gut. Dass wir uns mit einem Remis zufrieden geben mussten, war wieder mal der fehlenden Abschlussstärke geschuldet.

So machten wir uns mit unseren restlichen Getränken und leckeren Salaten und Frikadellen der Handkäsmafia (HKM) wieder auf den Heimweg. Ben musste noch schnell für was Süßes sorgen, weil Christian 40 Muffins lieber auf dem Boden sah als in unserem Bus. Es gab einen leckeren Kuchen, der allen schmeckte. Um ca. 23.30 Uhr waren wir wieder zu Hause und freuen uns auf die nächste Auswärtsfahrt.

Wir danken nochmals allen, die mit uns gefahren sind und dass sie den Spaß mit den Fächern mitgemacht haben.



BANNER "FUSSBALLFANS GEGEN HOMOPHOBIE" IM MAINZER STADION
 
Beim Spiel gegen Düsseldorf wurde das Banner der Aktion "Fußballfans gegen Homophobie" im Stadion am Europakreisel aufgehängt. Die Ultra-Szene Mainz (USM) hat diese Aktion organisiert. Neben dem Banner gab es noch eine 2-seitige Fanstory in der Stadionzeitung über die Aktivitäten der USM gegen Homophobie. Und in der Blockbildung der USM war ein ausführliches Interview mit den Machern der Aktion "Fußballfans gegen Homophobie".



Wir Meenzelmänner sagen vielen Dank an die USM, dass sie dies organisiert haben und somit ein weiteres eindrucksvolles Zeichen gegen Diskriminierung im Fußball gesetzt haben!



XI. QFF-FANCLUBTREFFEN IN BREMEN -
WIR MEENZELMÄNNER WAREN DABEI


Am letzten Wochenende trafen sich über 80 Fans aus 19 verschiedenen Fanclubs zum XI. Queer Football Fanclubs (QFF) Treffen in Bremen.



Zunächst gab es eine ausführliche Diskussion zum Selbstverständnis von QFF. Dabei wurde deutlich, wie wichtig der Kampf gegen Diskriminierung gerade jetzt ist. Leider tauchten in den letzten Monaten wieder verstärkt homophobe und rechtsradikale Banner in den Stadien auf.

Am Samstagnachmittag fand eine öffentliche Podiumsdiskussion im Ostkurvensaal des Weserstadions zum Thema: Homophobie in der Kurve - eine Aufgabe für Fans und Fanprojekte, statt. Lebhaft wurde mit Vertretern der Fanprojekte Bremen, Wolfsburg und Mainz diskutiert. Erfreulich, dass bei dieser Veranstaltung auch eine große Gruppe aus der Ultra Szene Bremen teilnahm. 



Eine abendliche Schiffsfahrt auf der Weser rundete dieses tolle Wochenende ab. Wir Meenzelmänner sagen Danke an die Green Hot Spots, die dieses einzigartige Treffen hervorragend organisiert haben!



MEENZELMÄNNER IM NEUEN LOOK AUF DER MAINZER SOMMERSCHWÜLE

Auch in diesem Jahr waren wir Meenzelmänner wieder mit einem Infostand auf der Mainzer "Sommerschwüle" vertreten. Premiere feierten dabei die neuen Polo-Shirts mit dem Logo unseres Fanclubs, die das Erscheinungsbiild unseres Infostandes abrundeten.



Viel Lob gab es noch einmal von den Besuchern für unsere Choreo gegen Homophobie im Stadion am Europakreisel anlässlich unseres fünfjährigen Geburtstags. Bei dieser Gelegenheit konnten wiir wieder feststellen, wie viele Schwulen oder Lesben tatsächlich zum Fußball ins Stadion gehen. Insgesamt eine tolle Gelegenheit, um viele neue Kontakte zu knüpfen, die wir natürlich noch intensivieren möchten.



CHRISTOPHER STREET DAY 2012 IN KÖLN -
NATÜRLICH AUCH MIT DEN MEENZELMÄNNERN


Am Sonntag, dem 8. Juli 2012, nahmen die Meenzelmänner gemeinsam mit vielen schwul-lesbischen Fußball-Fanclubs an der CSD-Parade in Köln teil. Wie schon in den letzten Jahren gestalteten die Queer Football Fanclubs (QFF) einen Wagen mit viel Fußballstimmung.

Bereits am Samstag waren die Meenzelmänner auf dem Straßenfest des Christopher Street Day beim Bierzapfen aktiv. In der Bechergasse - nähe Alter Markt - stand der QFF-Bierwagen. Ab 18.00 Uhr zapften dort die Meenzelmänner!





5 JAHRE MEENZELMÄNNER -
UNSERE JUBILÄUMS-CHOREO IM STADION


Vor 5 Jahren – am 13. April 2007 – wurde der 1. FSV Mainz 05 bunter. An diesem Tag gründeten sich die Meenzelmänner als schwul-lesbischer Fanclub des 1. FSV Mainz 05. Seit diesem Tag weht auch die Regenbogenfahne über Mainz 05.

Aus diesem Anlass haben wir im Stadion am Europakreisel auf der Gegengeraden mit einer Choreographie einen Regenbogen als Zeichen gegen Homophobie darstellen lassen. Ein unvergesslicher Moment!



Hierfür möchten wir uns bei allen bedanken, die bei der Umsetzung aktiv mitgewirkt haben: bei der Ultra-Szene Mainz, der Handkäsmafia, den Meenzer Metzgern, den Supporters, dem 1. FSV Mainz 05 sowie den Noris Bengeln aus Nürnberg und natürlich allen Fans im Stadion. Außerdem danken wir dem QueerNet und dem LSVD für die finanzielle Unterstützung.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir Meenzelmänner der aktiven Fanszene von Mainz 05 (Ultras, Supporters, Fanclubs) und dem Verein Mainz 05 noch einmal unseren ausdrücklichen Dank aussprechen für eine unglaubliche Unterstützung unseres Fanclubs in all den Jahren. Unser gemeinsames Engagement gegen Diskriminierung und speziell gegen Homophobie ist in Deutschland wirklich einmalig! Wir hätten nie gedacht, dass wir nach 5 Jahren so in der Fanszene und im Verein akzeptiert werden. Einfach nur DANKE!!!!!!!

1. FSV MAINZ 05 forever!